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Ökologischer Aschermittwoch in Käufelkofen |
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09. März 2011 - Die Wärme bleibt drin Robert Bergmüller referierte über das Passivhaus
Zu einem hochinteressanten Vortrag zum Thema Passivhaus konnte Christine Huber im Namen der ÖDP-Ergolding und des Kreisverbandes Landshut viele Interessierte beim Jagerwirt begrüßen. Der Referent Robert Bergmüller aus Bayerbach bei Ergoldsbach ist Vorsitzender des Passivhaus-Kreises Landshut-Freising. Er stellte seinen Arbeitskreis vor, der sich zum Ziel gesetzt hat, Verbraucher, Architekten und Baustoffhändler über die Vorteile der ökologisch, ökonomisch und sozial orientierten Bauweise zu informieren. Vom praktischen Beispiel bis zur Finanzierung, vom Besuch von Messen und Besichtigungstouren bis zum Internetauftritt unter www.passivhauskreis-la-fs.de reichen die Aktivitäten.
In seinem mit vielen Grafiken und Bildern anschaulichen Vortrag zum Thema Passivhaus ging er eingangs auf die Entwicklung und die zukünftigen Verfügbarkeit der Energievorräte ein. Dabei bezog er sich auf anerkannte Institute, die zum Ergebnis kommen, dass der Höhepunkt der Förderung fossiler Rohstoffe bereits überschritten und eine Halbierung bis 2030 zu erwarten ist. Die Verknappung der Ressourcen führe nicht nur zu immer riskanterer Förderung, mit immensen Umweltschäden. Kriege, Flüchtlingsströme und die wirtschaftlichen Verluste, die durch die Klimaschäden verursacht werden, seien die Folge. Dabei bezeichnete er die Atomlaufzeitverlängerung der Regierung als „Riesenskandal“, der die Nutzung der erneuerbaren Energien massiv beinträchtige. “Nur wenn die Not groß genug ist, strengen wir uns an, über Lösungen nachzudenken, denn es gibt keinen Mangel an Energie, sondern einen Mangel an intelligenter Nutzung.“
Als erstes Passivhaus stellte er das Schiff von Fritjof Nansen vor, dass durch Mehrschichtbeplankung so gut isoliert war, dass es schon im Jahr 1893 ohne zusätzliche Energie im Polarkreis überwintern konnte. Heute sei der Verbrauch von nur 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr das entscheidende Passivhauskriterium.
Erreichbar sei dies durch die optimale Ausrichtung des Baukörpers, seine kompakte Form, eine perfekte Gebäudehülle, kontrollierte Lüftung und nicht zuletzt gut gedämmte Fenster, die ein Wohlfühl-Wohnklima ermöglichen. Die Nutzung von Solarenergie für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung ist Bestandteil des Konzepts, und kann durch Fotovoltaik den Bau sogar zum Plus-Energiehaus machen. Dabei sind es nicht nur private Einfamilienhäuser, für die das Konzept tauge, sondern auch Wohnblocks und industrielle oder kommunale Bauten wie Büros, Kindergärten und Schulen. Beste Beispiele seien in München, Freiburg und in Frankfurt erstellt worden. In Frankfurt hat der Stadtrat schon vor vier Jahren den Beschluss gefasst, Neubauten, Anbauten und Renovierungen der stadteigenen Gebäude nur noch im Passivstandard zu errichten. Auslöser war die Berechnung, dass die Energiekosten auf den gesamten Nutzungszeitraum bezogen, 80% ausmachen, während die Baukosten nur 15 % ausmachen. Die etwa zehnprozentig höheren Baukosten seien schon nach zwei Jahrzehnten eingespart, abhängig von der Steigerung der Energiekosten. Er rechnete dies am Quadratmeterbaupreis 1784 Euro für einen Bau nach zur Zeit geltender Vorschrift gegenüber 1914 Euro mit Passivhausstandard vor. Zudem sei die Energieeinsparverordnung 2009 schon bald veraltet, 2012 stehe eine neue Vorschrift an und ab 2018 wird mit dem EU weiten Passivhausstandard gerechnet. Wer heute baut, sollte daher nicht nur den momentanen Baupreis sondern die dynamische Entwicklung beim Verbrauch und damit den langfristigen Wert des Hauses einkalkulieren betonte der Referent. Zudem gäbe es staatliche Förderungen, die zwar laufend geändert würden, aktuell aber unter der Internetadresse foerderdata.de einsehbar seien.
Robert Bergmüller führte aus, er wolle lieber die heimische Wirtschaft und Handwerksbetriebe fördern (und zahlen), als Ölmultis sein Geld abliefern.
Christine Ackermann sprach den großen Bedarf von energetischer Sanierungen der Gebäude in der Stadt Landshut an und dass es höchste Zeit ist dafür.

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Kleine Partei, die sehr viel bewegt – Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der ÖDP-Ergolding |
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Februar 2011 - Kürzlich trafen sich die Mitglieder und Freunde der ÖDP in Ergolding zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzende Christine Huber hob besonders den klaren Sieg des Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz bei ihrem Bericht hervor. Dank dem eifrigen Einsatz vieler Unterstützer/Innen konnte die ÖDP hier viel für die Gesundheit der gesamten bayrischen Bevölkerung erreichen!
Auf Antrag der ÖDP lobt der Markt Ergolding nach Beschlüssen des Marktgemeinderates und des Bau- und Umweltausschusses einen Preis für Energieeinsparung und Umweltschutz aus. Ziel des Preises ist es, das Engagement beim Schutz der Umwelt zu würdigen.
Maßnahmen, Projekte, Aktionen u.s.w. zu folgenden Themen sind denkbar: Bildung von Umweltbewusstsein besonders bei Kindern, Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen erhalten, Ressourcen sparen, erneuerbare Ressourcen nutzen Energie sparen, Gewässerschutz, Klimaschutz. Es können Maßnahmen und Projekte vorgeschlagen werden, die uneigennützig dem Umweltschutz dienen.
Die Ausschreibung richtet sich an Ergoldinger Schulen, Vereine/Verbände und Privatpersonen, die in Ergolding ihren Wohnsitz haben. Jeder Bürger/jede Bürgerin kann dazu bis zum 1. Mai 2011 im Rathaus formlos einen Vorschlag einreichen. Außer Urkunden gibt es 5oo €, der Geldpreis kann bei mehr guten Vorschlägen aufgeteilt werden.
Bei der turnusgemäßen Neuwahl wurde Christine Huber als 1. Vorsitzende und Conny Mayer als 2. Vorsitzende wiedergewählt. Amt des Schatzmeisters übernahm Johann Würfl.
Kreisvorsitzender Lorenz Heilmeier fungierte als Wahlleiter und berichtete über Kreispolitik.

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Senioren besichtigen Bauplatz des Neuen Landkreisgymnasiums |
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Genug Platz für das neue Gymnasium – das war die einstimmige Meinung der aktiven Seniorengruppe, die kürzlich mit Kreisrätin Christine Huber eine Wanderung zu dem Areal neben dem Festplatz unternahm. Der Markt Ergolding stellt hier ein optimales Grundstück dem Landkreis kostenlos zur Verfügung. Die kurzen Wege zu 2 Stadtbuslinien, dem Hallenbad Ergomar und den Sportstätten sind ideal.
Auf dem Festplatz nebenan können eine sehr gute Zufahrt für Schulbusse und genügend Parkplätze gebaut werden. Zukünftige Schüler/Innen und Lehrer/Innen, die mit Fahrrad oder zu Fuß kommen, haben dazu von 4 Richtungen gute Fuß- und Radwege.
Die Senioren/Innen waren sich einig, dass die Schule neben dem Freizeitgelände eine Bereicherung für den gesamten Landkreis sein wird. Die Wanderung führte neben dem Sonderpädagogischem Förderzentrum, einer weiteren Schule des Landkreises , zurück zum Gasthaus. Das SFZ wurde 2003 eröffnet, hat an die 160 Schüler/Innen in 14 Klassen und ist wie alle Schulen des Landkreises gut ausgestattet.
Die Einladung der ÖDP-Ergolding zu Kaffee und Kuchen nahmen die Gäste gerne an und diskutierten dabei lange über die Landkreis- und Bildungspolitik des Landes.

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Tanzstimmung bei ödp-Seniorennachmittag |
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Ausgelassen frohe Stimmung war heuer beim bunten Nachmittag, den die ödp für Senioren der Gemeinde organisierte. In der Krax`n wurden wieder die selbstgebackenen Krapfen von Vorsitzender Christine Huber serviert, wobei die Gäste froh waren, nicht auf Senf oder Wolle im Krapfen zu beissen. Tanzstimmung brachte die Gruppe Laudate in die Runde, bei der Schweinchen - dargestellt von Elisabeth Plötz , so gerne tanzen wollte. Alle Tiere, die Schweinchen dabei hatte, konnten nicht so ganz dem Schwung von Schweinchen folgen, so dass letzlich alle Gäste mitmachen durften.

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Aktionsbündnis Volksbegehren Nichtraucherschutz |
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ÖDP, SPD, Grüne, Ärzte, Apotheker, Sportler und Wirte werben gemeinsam für das Volksbegehren Nichtraucherschutz vom 19.11.-2.12.
Rund 40.000 Unterschriften für das Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz“ haben die Initiatoren am 17. Juli dem Bayerischen Innenministerium überreicht. Mittlerweile wurde das Volksbegehren zugelassen. Vom 19. November bis 2. Dezember müssen sich nun ca. 920.000 Personen auf den örtlichen Rathäusern für den Erfolg des Volksbegehrens eintragen.
Um dies zu schaffen hat sich ein starkes überparteiliches Bündnis aus ÖDP, GRÜNE und SPD formiert. Zusammen mit dem Gesundheitsbündnis Volksbegehren Nichtraucherschutz, bestehend aus diversen Gesundheitsverbänden u.a. dem Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., der Deutsche Krebshilfe e.V., der Deutsche Krebsgesellschaft e.V., dem Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, dem Bündnis rachfreie Gastronomie (über 500 Gaststätten, Bars, Kneipen und Diskotheken aus allen größeren Städten) und dem Bayerischen Leichtathletikverband wollen die Parteien ab sofort gemeinsam für das Volksbegehren werben.„Ziel des Volksbegehrens ist die Rücknahme der neuen Aufgeweichten Regelung und die Einführung eines strengen Nichtraucherschutzes“, so Sebastian Frankenberger, Organisator des Volksbegehrens. Die Organisatoren fordern, dass in Restaurants, Bars, Kneipen, Diskotheken und Festzelten ein einheitliches Rauchverbot besteht, ohne jegliche Ausnahmeregelung. „Der Gesundheitsschutz der Nichtraucher, der Familien in Festzelten, der vielen Bedienungen und Kellnern muss an erster Stelle stehen“, so Frankenberger.
Umweltpreis in Gemeinde fördert mehr Umweltschutz
Vor kurzem wurde in der ödp-Ortsversammlung der Vorschlag diskutiert, in der Gemeinde Ergolding einen Umweltpreis einzuführen. Vorsitzende Christine Huber will damit das Engagement der Vereine, Verbände oder Schulklassen fördern, sich in besonderer Weise für den Erhalt einer sauberen Umwelt und für die Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch einzusetzen. Es kann zum Beispiel darauf geachtet werden, im Verein/Verband und in der Klasse nur saisonale, regionale und fair -gehandelte Lebensmittel zu verspeisen. Bei Ausflügen kann der CO2-Ausstoss gesenkt werden, indem die Ziele und Verkehrsmittel entsprechend gewählt werden. Die Betreuung einer Streuobastwiese, eines Bachlaufes oder einer Wildschutzhecke im Gemeindegebiet wäre lobenswert. Conny Mayer nannte als Preisvoschlag z.B. Bayerntickets oder eine Brotzeit für den Verein/Verband bzw. für die Schulklasse. Die Gemeinde kann mit gutem Beispiel vorrangehen und auf das nächtliche Anstrahlen der öffentlichen Gebäude verzichten. Kein Mensch geht öfter in das Rathaus, nur weil es in der Nacht beleuchtet ist. Zur Wegfindung dienen die Staßenbeleuchtungen. Die ödp beim Start zur Radlfahrt - macht Spass, hält fit und schont die Umwelt.

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